Wärmebild- und Nachtsichttechnik

Jagd Wärmebildkamera Test und Vergleich HIKMICRO LYNX Pro LH25 gegen InfiRay E3 Plus V2

von am 31. Oktober 2020

Unser Sieger in Preis-Leistungs-Verhältnis für das Jahr 2020 ist HIKMICRO LYNX Pro LH25

Wie ich schon berichtet habe, dass Hik wird in der Zukunft mehr Zeit und Ressourcen in Jagdlichen Thermal-Bereich investieren, nun ist ein weitere Hik Gerät (jetzt aber mit 12µm) raus und ich könnte diesen sehr ausführlich testen und mit InfiRay e3 Plus V2 vergleichen, der nahezu gleiche Technische Daten hat, aber nicht den Preis.
Vor dem Test war ich ein wenig Skeptisch, bezüglich der Leistung, da die UVP 1599€ mir doch ziemlich verdächtig vorkam. Mich hat seine kompakter Bauweise auch ein wenig Irritiert, weil man hat sich gewöhnt Kompakt deutet auf ein Schwaches Waldgerät.

Oben das Hikmicro OH35, in der Mitte das InfiRay E3 Plus V2 unten das HIKMICRO LYNX Pro LH25

Während mein Test wurde mir schnell klar das LYNX Pro LH25 ein Sieger-Gerät ist, der viele andere Geräte ins Schatten stellen wird, weil das LYNX Pro LH25 kann locker mit Geräten die über 2000€ mithalten und in vielen Punkten ist sogar besser.

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Allgemein

Hikvision DS-2TS06 35 – Kundenerfahrung

von am 31. August 2020

Ich habe vor einigen Tagen die Hikvision DS-2TS06 35 mit dem großen Sensor (640×520) erhalten und mich nach einem ersten Test sofort zum Kauf entschlossen.

Im Zusammenspiel von großem Sensor und großem OLED-Display sind Bildeindruck, Sehfeld und Auflösung für einen Preis von unter 3.000 € derzeit wohl kaum zu schlagen.

Außerdem:

  • Die gelieferte Kamera startet schneller als ich es von dem kleineren Modell in Erinnerung habe (Softwareupdate?).
  • Der Power-Taste dient jetzt auch zum Wechsel in den Standby-Modus.
  • Software-Updates können selber über den PC eingespielt werden.
  • Keine Pixelfehler.
  • Das Speichern von Bildern ist simpel (ein Tastendruck), die Übertragung auf den heimischen PC ebenfalls. Nach Verbindung mit dem USB-Kabel wird die Kamera sofort als externes Laufwerk erkannt.

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Allgemein | Wärmebild- und Nachtsichttechnik

Vergleich Xeye E6+ mit Hikvision DS-2TS03-35 aus Kundensicht

von am

Irgendwann im Frühjahr habe ich begonnen, mich mit dem Thema Wärmebildkameras intensiv zu beschäftigen.

Erste Gespräche wegen eines Kaufs in der Umgebung waren nicht überzeugend.

Ich bin dann über das Internet auf Maximtac gestoßen und habe im Mai mit Georgiy Chmelyov Kontakt aufgenommen, der es mir ermöglicht hat, verschiedene Kameras bis zum jetzt (Ende August) endgültigen Kauf zu testen.

Über die Erfahrungen mit den getesteten Kameras möchte ich an dieser Stelle berichten.

Ich bin kein Fachmann, neige allerdings vor Käufen dazu, mich mit der jeweiligen Materie intensiv zu beschäftigen.

Ich bin nicht jemand, der immer die neueste Technik kaufen muß. Mir geht es darum, sinnvolle Dinge zu besitzen. Praktischer Nutzen sowie Preis-/Leistungsverhältnis sind für mich entscheidend, kein Name.

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Wärmebild- und Nachtsichttechnik

Wärmebildkamera Vergleich Hikvision DS-2TS03-35 Neuheit 2020 mit Xinfrared Xeye E3max (ähnlich Keiler 35 pro 2019)

von am 24. März 2020

Es ist soweit, der neue Hikvision DS-2TS03-35 ist endlich da.

Preis

Wir haben Hikvision DS-2TS03-35 ausgiebig getestet und mit E3max (ähnlich Keiler 35 pro 2019) . E3max kostet im Ø 200€ mehr (ähnlich Keiler 35 pro 2019) verglichen. + Punkt für Hik

Bildschirm

Hik hat HD OLED Display mit 1024x768px bis jetzt wurden diese nur in den Wärmebildvorsatzgeräten verbaut.  E3max verwendet LCOS mit 1280 x 960 Pixel – kein Unterschied beim Einsatz gemerkt, da er wirklich minimal kleiner ist, Oled hab aber Vorteil, das er bei -30 Grad immer noch funktioniert, LCOS  hört i.d.R schon bei -10°C auf.  + Punkt für Hikvision DS-2TS03-35

Sensor:

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Wärmebild- und Nachtsichttechnik

Das Erfahrung mit PARD NV007 – Nachtsichttechnik für Jedermann!

von am 1. Oktober 2019
PARD-NV007-Nachtsichtgeraet-Vorsatzgeraet

Jahrelang war Nachtsicht- und Zieltechnik preislich in Regionen im mittleren vierstelligen Bereich angesiedelt. Denn (gute) Nachtsicht-Röhren sind in der Herstellung sehr teuer.

Da die alternative Digitaltechnik in den vergangenen Jahren aber kontinuierlich weiter entwickelt wurde, gibt es nun auch erschwingliche Lösungen für Jedermann. Eine gut funktionierende Lösung wollen wir Ihnen heute vorstellen.

§ Rechtliche Information zu Pard für Besitzt und Verwendung in Deutschland §

Das PARD NV007 ist ein sogenanntes „DUAL USE“  Nachsatzgerät, was bedeutet, das es nicht ausschließlich zur Montage am Zielfernrohr geeignet ist. Es kann auch an einem Fernglas bzw. Fernrohr montiert werden. Trotz dieser Features funktioniert das PARD NV007 aber auch allein als Nachtsichtgerät. Das ist wichtig, um – zum jetzigen Zeitpunkt – eine Ausnahmegenehmigung für die Verwendung an der Waffe (z.B. in Bayern) zu erhalten. Dies wird auch in Zukunft relevant sein, da eine generelle Freigabe von Nachtzieltechnik für alle Jäger vom Gesetzgeber geplant ist. Die Änderung im Gesetz wird aber nur für Dual Use Geräte gelten.

NACHsatzgerät und seine Vorteile gegenüber Vorsatzgeräten

Das Besondere am PARD NV007 ist dabei, dass es nicht als Vorsatzgerät (Montage am Objektiv) verwendet wird, sondern dass es für die Montage am Okular eines Zielfernrohrs vorgesehen ist. Man kann also seine Tages-Zieloptik weiterhin verwenden. Bei der zusätzlichen Verwendung des PARD muss die Waffe nicht neu eingeschossen werden. Dies ist ein deutlicher Vorteil gegenüber Vorsatzgeräten. Um das volle Potenzial dieser Lösung zu entfalten ist allerdings ein Parallaxenausgleich am Zielfernrohr hilfreich. Damit wird sichergestellt, dass Absehen und Ziel gleichzeitig scharf gesehen werden können.

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Ziel-Optik

Welches Zielfernrohr für welchen jagdlichen Zweck

von am 17. Juni 2019
Zielfernrohr-fuer-die-Jagd-Jagdoptik-Zielhilfe

Unterschiedliche Jagdbedingungen stellen unterschiedliche Ansprüche an die Zieloptik. So sollte man je nach Situation differenzieren, welches Zielfernrohr am besten geeignet ist. Hier einige grobe Anhaltspunkte.

Zielfernrohre für die Drückjagd

Das periphere Sichtfeld ist sicher das wichtigste Entscheidungskriterium bei der Wahl des richtigen Drückjagdglases. Drückjagdgläser haben meist eine 1-6-fache oder 1-8-fache Vergrößerung und einen Objektivdurchmesser von 20 bis 26 mm. Damit kann der Jäger rasch Ziele auf kurze bis mittlere Distanz erfassen und gleichzeitig die Umgebung im Blick behalten. Als Alternative zum klassischen Zielfernrohr kommen heutzutage verstärkt Leuchtpunktvisiere zum Einsatz. Diese haben den Vorteil der einfachen Bildebene, d.h. anders als bei der offenen Visierung müssen Kimme und Korn nicht mehr in Übereinstimmung gebracht werden. Spezialvisiere bieten eine Kombination aus Zielfernrohr und Leuchtpunktvisier.

Zielfernrohre für die Ansitzjagd

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Ziel-Optik

Zielfernrohre und Zielerfassungssysteme für die Jagd

von am
Zielfernrohr-fuer-die-Jagd-Jagdoptik

Zielerfassungssysteme

Die einfachste Form eines Zielerfassungssystems ist die offene Visierung (wie Kimme und Korn). Diese kommt, genau so wie Reflexvisiere, heute vornehmlich bei Großwildbüchsen und Flinten zur Anwendung, während Jäger für fast alle anderen Waffen mit gezogenen Läufen Zielfernrohre verwenden. Da es für die Vielzahl unterschiedlicher Jagdsituation keine Universallösung gibt, fällt die Wahl nicht leicht. So wird z.B. für den Nachtansitz eine lichtstarke Optik mit größerem Objektiv (ab 56 mm) benötigt, die aber für den schnellen Schuss auf mittlere Distanz (bis 50 m) wenig geeignet ist. Hier werden sogenannte Drückjagdgläser benötigt.

Zu den grundlegenden Entscheidungskriterien beim Erwerb einer Optik gehört einerseits das Sehfeld (das, was man alles im Blick hat), andererseit die Bildschärfe.

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Zielfernrohrmontagen

Auswahl der richtigen Zielfernrohr-Montage

von am 25. April 2019
Zielfernrohr-Monatage-Arten

Die Wichtigkeit der passenden Montage als Schnittstelle zwischen Gewehr und Optik wird häufig unterschätzt. Wie robust und stabil auch immer die Büchse und das Zielfernrohr sind: Beim Schuss wirken enorme Kräfte auf die Einheit Zielfernrohr/Gewehr. Wenn die Montagelösung diesen Kräften nicht hundertprozentig standhält, bilden Ihr Zielfernrohr und Ihr Gewehr keine Einheit, und dies hat eine mangelhafte Präzision und nicht selten sogar Schäden an der Optik zur Folge.

Für die Wahl der richtigen Zielfernrohrmontage, die eine permanent gute Trefferlage gewährleistet, sind einerseits Art und Aufnahme der Waffe (z.B Picatinnyschiene oder Weaverschiene) und andererseits die Zieloptik zu berücksichtigen, die es zu montieren gilt. Das Zielfernrohr muss absolut schussfest auf die Waffe montiert werden und dabei spannungsfrei bleiben. Robustheit der Montage, ihr fester, sicherer Sitz sowie hochwertige, präzise verarbeitete Materialien sind wichtige Kriterien, die für eine optimale Passgenauigkeit zur Waffe und zum Zielfernrohr sorgen. Abgesehen von der Schuss- und Schockfestigkeit spielen aber noch weitere Kriterien eine Rolle, z.B. die Resistenz gegenüber Temperaturschwankungen, das problemlose Repetieren und Auswerfen der Patronen, die Bauhöhe und der benötigte Augenabstand zur Optik.

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Ziel-Optik

Reflexvisier / Red-Dot – die Vorteile

von am 25. Januar 2019
Rotpunktvisiere-Reflexvisiere-MAGNIFIER-bei-Maximtac-001

Zielen mit zwei offenen Augen

Das ermöglicht ein Reflexvisier bzw. Leuchtpunktvisier, das viele Schützen unter der Bezeichnung Red-Dot, Rotpunktvisier oder Kollimatorvisier kennen. Es vereint die Vorteile der herkömmlichen offenen Visierung mit denen moderner Optoelektronik. Sein Gebrauch empfiehlt sich immer dann, wenn es darum geht, ein nicht weit entferntes Ziel blitzschnell zu erfassen, bevor es flüchtet, also bei Bewegungsjagden wie der Drückjagd oder der Flintenjagd. Hier verliert man sowohl mit einer offenen Visierung als auch mit einem Zielfernrohr oft wertvolle Zeit, bis man das Absehen endlich mit dem Auge erfasst hat. Bei ersterer muss das Auge auf drei Ebenen (Kimme – Korn – Ziel) eingestellt werden, und bei Zielfernrohren ist das Sehfeld oft nicht ausreichend. Das gilt besonders für Ansitz-Zielfernrohre mit einer ab 3-fachen Vergrößerung.

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Mündungsbremsen

Montage: Wie wird die Mündungsbremse angebracht?

von am 18. Dezember 2018

WICHTIG:  Wenn Sie sich eine fachgerechte Montage der Bremse nicht selbst zutrauen, lassen Sie diese von einem Fachmann durchführen.

 Es versteht sich von selbst, dass die Waffe vor Monage der Mündungsbremse entladen sein muss.

  • Schrauben Sie den Original Mündungsschoner (oder die vorhandene Bremse) von der Mündung ab
  • Reinigen Sie Laufmündung, Gewinde und evtl. vorhandene Passflächen gründlich und benetzen Sie die gereinigten Flächen mit einem guten Korrosionsschutzöl
  • Stapeln Sie die zugehörigen Passscheiben zu 1 mm und  schieben Sie sie  über das Gewinde bzw. den Passdurchmesser
  • Schrauben Sie die Mündungsbremse auf und ziehen Sie sie handfest an. Überprüfen Sie die Orientierung: Bei vielen Mündungsbremsen gibt es einen speziellen Platzhalter für eine Wasserwaage; falls Ihre Bremse obere Öffnungen hat, müssen diese genau nach oben ausgerichtet werden.
  • Prüfen Sie, ob der Geschossdurchmesser kleiner ist als der Bremsendurchmesser; der Spalt sollte aus Sicherheitsgründen nicht kleiner als 0,8 mm – 1 mm sein.
  • Schauen Sie in die Mündungsöffnung der Mündungsbremse  hinein und vergewissern Sie sich, dass dort keine Fremdgegenstände vorhanden sind.
  • Schrauben Sie, ausgehend von dem 1-mm-Passscheibenstapel, die Bremse ab, entfernen Sie schrittweise einzelne Passscheiben und schrauben Sie die Bremse dann wieder auf, bis die obere Passfläche im handfest angezogenen Zustand aussieht wie in Abbildung 1.

  • Ziehen Sie dann mit einem passenden Gabelschlüssel die Bremse fest, bis die obere Schlüsselfläche oder die oberen Öffnungen genau waagerecht zu Waffe sind. Um zu prüfen, ob genaue Parallelität gegeben ist, können Sie z.B. ein Lineal auf die obere Schlüsselfläche legen. Kontrollieren Sie abschließend unbedingt optisch, ob die vordere Bohrung der Mündungsbremse mit dem Waffenlauf fluchtet! Falls dies nicht zu 100% der Fall ist (durch defekten Lauf), besteht das Risiko, dass die Waffe zerstört wird und Personen Schaden nehmen.

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